2C FIMH – Twin City Future Innovation Manufacturing Hub

Das „Twin City Future Innovation Manufacturing Hub“ wird unter dem Projekt-Code 404101DXL3 durchgeführt und ist als Teil des Interreg VI-A Slowakei–Österreich Förderprogramms implementiert, finanziert durch das Programm „Europäische Förderung für Regionale Entwicklung“ (EFRE).
Projektbudget: 2.509.280,18 €
EFRE-Förderung: 2.007.424,14 € 

Kofinanzierung durch Niederösterreich: 57.522,73 € vom Fördergeber Niederösterreichischer Wirtschafts- und Tourismusfonds auf der Grundlage des Fördervertrags Nr. WST3-F-5030641/014-2023.

2C FIMH ist eine grenzüberschreitende Initiative zur Förderung von Innovation, Zusammenarbeit und nachhaltigem Wachstum im produzierenden Gewerbe zwischen Österreich und der Slowakei. Durch die Einbindung wichtiger Akteure aus Industrie, Wissenschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft zielt das Projekt darauf ab, ein widerstandsfähiges und wettbewerbsfähiges Ökosystem für das verarbeitende Gewerbe in der Twin City-Region Wien-Bratislava zu schaffen.

Über einen Zeitraum von zwei Jahren werden Pilotmaßnahmen in den Bereichen Inkubation, Bildung und Zusammenarbeit durchgeführt, um die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen Hochschulen, Unternehmen und Start-ups zu fördern. Durch gezielte Aktionen wie Erkundungsreisen, Pilotprogramme und strategische Empfehlungen schafft das Projekt eine solide Grundlage für eine gemeinsame Innovationsstrategie zwischen Österreich und der Slowakei.

Um eine nachhaltige Wirkung zu erzielen, konzentriert sich das Projekt auf folgende Hauptziele:

  • Bereitstellung strategischer Leitlinien durch ein gemeinsam erarbeitetes Handbuch, das umsetzbare Empfehlungen für eine grenzüberschreitende Innovationsstrategie im verarbeitenden Gewerbe enthält.
  • Sicherstellung eines langfristigen politischen Commitments durch die Förderung der Unterzeichnung einer Absichtserklärung („Memorandum of Understanding“) zwischen den wichtigsten Interessengruppen.
  • Schaffung einer nachhaltigen Innovationsinfrastruktur durch die Einrichtung und den Betrieb des „Twin City Hub“ Wien – Bratislava als zentrale Plattform für die kontinuierliche Zusammenarbeit.
  • Förderung eines kontinuierlichen grenzüberschreitenden Wissensaustauschs durch Expertengruppen, thematische Workshops und Erkundungsbesuche, um Netzwerkhandeln zu stärken und sich über bewährte Methoden auszutauschen.

Inkubation der Zukunft: Pilotierung neuer Unterstützungsmodelle 

Als federführender Partner des Arbeitspakets „Inkubation der Zukunft“ entwickelt und erprobt accent – in Zusammenarbeit mit EIT Manufacturing, der Slovak Alliance for Innovation Economy (SAPIE) und der Slowakischen Technischen Universität in Bratislava (STU) – mehrere neue Fördermodelle zur Beschleunigung grenzüberschreitender Innovationen:

  • Sprint-Formate, um Start-ups dabei zu helfen, Prototypen ihrer Lösungsideen zu entwickeln und diese grenzüberschreitend zu skalieren,
  • Roadshow-Formate, um Start-ups und Unternehmen auf regionaler Ebene besser miteinander zu vernetzen,
  • ein Ausschreibungssystem, um vielversprechende Initiativen zu identifizieren und zu fördern, und schließlich
  • ein Kooperationsmodell, um die Grundlagen für einen zukünftigen grenzüberschreitenden Inkubator zu schaffen.

Der accent Makerspace dient als zentraler Ort für die interregionale Zusammenarbeit, an dem Start-ups gemeinsam Prototypen entwickeln und Innovationen vorantreiben können.

Ausblick auf die Projektergebnisse

Zu den Projektergebnissen zählen die fortlaufende grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen Organisationen, die durch Vereinbarungen und Partnerschaften formalisiert wurde, sowie gemeinsam entwickelte Lösungen, die von den Organisationen übernommen oder skaliert wurden, wie beispielsweise das Handbuch für eine grenzüberschreitende Innovationsstrategie, die Absichtserklärung („Memorandum of Understanding“) und verschiedene Modelle zur Unterstützung von Pilotprojekten.

Prototype to Industry Programme: Bewerbungen ab sofort möglich

Prototype to Industry ist ein strukturiertes, fünfmonatiges Unterstützungsprogramm für Hardware-, Industrie- und Deep-Tech-Teams, das dabei hilft, Prototypen zu validierten und produzierbaren Produkten weiterzuentwickeln – mit praxisnaher Unterstützung, Zugang zur Industrie und Feedback von Expert:innen.

Das Programm läuft von Oktober 2026 bis März 2027 und begleitet bis zu fünf ausgewählte Teams dabei, fundiertere Produktentscheidungen zu treffen, kritische Herausforderungen frühzeitig zu erkennen und von den Erfahrungen anderer zu profitieren.

Das Programm richtet sich an Teams, deren Prototyp bereits über die Ideenphase hinaus ist, aber noch nicht bereit für die Produktion – also genau jene herausfordernde Phase, in der technische Fragen, Produktion und Marktanforderungen zusammenkommen.

Fünf thematische Sprints

Das Herzstück des Programms sind fünf ganztägige Sprint-Tage vor Ort im accent Makerspace. Im Mittelpunkt stehen die wichtigsten Herausforderungen auf dem Weg vom Prototyp zur Produktion.

Expert:innen begleiten euch durch die einzelnen Themen und unterstützen euch dabei, die Inputs direkt auf euren eigenen Prototyp anzuwenden.

Die Sprints helfen euch dabei,

  • euren Prototyp auf Validierung, Produzierbarkeit und Skalierung vorzubereiten.
  • fundiertere Produktentscheidungen zu treffen,
  • kritische Herausforderungen frühzeitig zu erkennen und
  • euren Prototyp auf Validierung, Produzierbarkeit und Skalierung vorzubereiten.

Zugang zum Makerspace

Ihr erhaltet vollen Zugang zum accent Makerspace in Tulln, Niederösterreich. Dort stehen euch Werkzeuge, Arbeitsplätze und Infrastruktur zur Verfügung, um an eurem Prototyp weiterzuarbeiten und die Erkenntnisse aus den Sprint-Tagen direkt umzusetzen.

Industry Connection Days

Im Rahmen der Industry Connection Days besucht ihr Produktions- und Testumgebungen in Österreich und der Slowakei. Dort könnt ihr potenzielle Industriepartner kennenlernen, eure Annahmen überprüfen und Möglichkeiten für zukünftige Kooperationen ausloten.

Mentoring

Ihr werdet mit erfahrenen Business-Mentor:innen zusammengebracht, die euch dabei unterstützen, euer Wertversprechen zu schärfen und die notwendigen nächsten Schritte zur Validierung gezielt umzusetzen.

Austausch, Sichtbarkeit und Zugang zum Ökosystem

Ihr vernetzt euch mit anderen Tech-Startups, Innovator:innen und Partnern aus dem Ökosystem und bekommt die Möglichkeit, eure Fortschritte beim Manufacturing Day Vienna zu präsentieren.

Für wen ist das Programm gedacht?

Das Programm richtet sich an Startups und Innovationsteams, die physische Produkte, Geräte, Systeme oder Enabling Technologies mit Produktionspotenzial entwickeln und sich ungefähr im Bereich TRL 3–6 befinden.

Wenn euer Prototyp bereits über die Ideenphase hinaus ist, aber noch nicht bereit für die Produktion, unterstützt euch das Prototype to Industry Programme dabei, offene Fragen in konkrete nächste Schritte auf dem Weg zur Produktion zu übersetzen.

Jetzt bewerben – bis 17. August 2026.

Information Session: 29. Juli, 10:00 Uhr
Weitere Informationen sind bei Reka Dancsecs erhältlich.

Erkundungsreise des Projektkonsortiums in das Baskenland, Spanien, 2025.

Projektpartner: EIT Manufacturing East (EITM) (Lead-Partner), Slowakische Technische Universität Bratislava (STU), accent Inkubator, Industry meets Makers, Verein Industrie 4.0 Österreich – die Plattform für intelligente Produktion, Stadt Wien – Magistratabteilung 23, Slovak Alliance for Innovative Economy (SAPIE) 

Strategische Partner: Capital of the Slovak Republic Bratislava (BA), Trnava self-governing region (TSK), Bratislava self-governing region (BSK), Technisches Museum Wien (TMW), Junior Achievement Austria (JA AT), Junior Achievement Slovakia (JA SK), Wirtschaftsagentur Burgenland (WAB), Impacthub Vienna (IHV), Slovak Centre of Scientific and Technical Information (CVTI SR), Wirtschaftsagentur Wien (WAW)

Auf der Projekt-Website gibt es mehr zu erfahren.

Weitere Informationen auf der INTERREG SK-AT 2021-2027 Programm-Website.

Es ist möglich dem Projekt auf linkedIn zu folgen.

Weitere Details sind im Projektkatalog verfügbar.

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